Ministranten aus Nickenich und Mendig zu Gast in Maria Laach


Joachim Kardinal Meisner war erfreut, dass sich so viele Ministranten bereiterklärt hatten zu dienen.



Die Mönche aus Maria Laach waren sehr dankbar für den Einsatz der 8 Ministranten.


Joachim Kardinal Meisner während des Pontifikalamtes Maria Laach – Mit einem Festgottesdienst zelebriert vom Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner haben die Benediktinermönche um Abt Benedikt Müntnich OSB und zahlreiche Gläubige am 11. Juli in der Abteikirche Maria Laach den Gedenktag des Hl. Benedikt von Nursia begangen, der als Vater des abendländischen Mönchtums gilt. Zu Beginn des Gottesdienstes sagte der Abt, Benedikt zeige, dass es ohne Gott kein gutes Zusammenleben gäbe. Er begrüßte Kardinal Meiser und erwähnte die „uralten Beziehungen“ zwischen dem Erzbistum Köln und Maria Laach. Außerdem nannte er die Verbundenheit mit den benachbarten Pfarreien in Nickenich und Mendig, aus denen die Meßdiener angereist waren.

Kardinal Meisner begann seine Predigt mit der Feststellung, alles in der Welt sei dem Verschleiß unterworfen. Es bedürfe des Heiligen Geistes zur Erneuerung. Indem Gott die Menschen mit dem Heiligen Geist erfülle, erneuere er das Antlitz der Erde. Benedikt von Nursia, der zu Beginn des frühen Mittelalters lebte, habe eine neue Bewegung gegründet und damit einen „neuen Frühling“ gebracht. „So etwas brauchen wir heute auch,“ betonte der Kardinal. Er beleuchtete die unterschiedlichen Facetten des Hl. Benedikt. Als Mönch sei er zum Grenzgänger geworden, er habe in einer Zeit des Umbruchs Gott berührbar gemacht für die Menschen. „ Benedikt gab Orientierung, Hoffnung und Zukunft.“ Der Mönch sei der Kontakt des Menschen mit Gott. Als Prophet sei Benedikt von Gott be- und getroffen gewesen und habe von der Rückkehr zu Gott gesprochen. „Propheten fassen ins Wort, was uns niemand zu sagen wagt.“ Der Prophet werde zum Büßer, führte der Kardinal aus, und warnte davor: „Wenn der Mensch Schuld und Sühne verdrängt, kann er keine Vergebung erlangen und nimmt nur noch sich selbst zum Maßstab des Lebens.“ Außerdem sei Benedikt ein „Brückenbauer“ gewesen. Seine Erkennungszeichen seien das Kreuz und der Spaten gewesen. Die Menschen dürften den Spaten nicht aus der Hand legen, denn dann sei Gott im Himmel eingeschlossen, mahnte Kardinal Meisner. Kreuz und Spaten gehörten in alle Hände, „Beten und Arbeiten ist der Lebensrhythmus jedes Christen“. Mönch, Prophet und Brückenbauer zu sein sei uns allen aufgetragen, um Gott berührbar, greifbar und sichtbar werden zu lassen. Joachim Kardinal Meisner schloss mit einem Gebet: „Sende aus deinen Geist und alles wird neu und du wirst das Angesicht der Erde erneuern durch uns.“

Quelle: Bischöflicher Pressedienst

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