02 09 11 + 59 - 43 100jähriges Weihejubiläum


Dieser Tage jährt sich die Priesterweihe des früheren Nickenicher Pfarrer Johannes Schulz zum 100. Mal. Pfarrer Schulz war von 1935 bis zu seinem Tod am 19.08.1942 Pfarrer der Sankt Arnulf Pfarrei in Nickenich. Weil er immer wieder Kritik an dem menschenverachtenden Unrechtsregime äußerte und schließlich den Hitlergruß verweigerte, wurde er verhaftet und starb qualvoll im Konzentrationslager Dachau. Selbst im Leiden war er mit den Menschen in Nickenich verbunden. Mithäftlinge überlieferten seine letzten Worte: „Ich sterbe für meine Gemeinde, damit alle gerettet werden für die Ewigkeit.“ Am 100. Jahrestages seiner Priesterweihe feierte der jetzige Pfarrer von Nickenich, Norbert Missong, mit Gläubigen die heilige Messe für den Verstorbenen. Der Pfarrgemeinderat in Nickenich mit seinem Vorsitzenden Horst Schmitz hat in den vergangenen Jahren den Gläubigen ermöglicht, ihr Gedenken an den früheren Seelsorger sichtbar zu machen. So können Pfarrangehörige Dankestafeln spenden und in der Kirche anbringen, der Platz rund um die Pfarrkirche wurde nach Pfarrer Schulz benannt, Fahrten an sein Grab im saarländischen Elm-Derlen wurden angeboten und in Waldfrieden zwischen Nickenich und Maria Laach wurde eine Gedenktafel angebracht und von den Bischöfen der Bistümer Trier und Münster eingesegnet, die allein durch Nickenicher Spendengelder finanziert wurde.


  
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St. Arnulf Nickenich   Bilder aus Nickenich